Bericht zum antifaschistischen Aktionswochenende vom 6. – 8. Mai

Zu dem 71. Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands im Zweiten Weltkrieg wurde in Würzburg ein Aktionswochenende veranstaltet.

06.05.

Es begann mit einem Vortrag am Freitagabend über Antiziganismus, der den Anwesenden eine gute Übersicht über die  anhaltende Verfolgung von Sinti und Roma gab. Danke an das Cairo und die Referentin für den informativen Abend.

07.05.

Am nächsten Tag fand die Nachttanzdemonstration statt. Im Vorfeld hatte die Stadt den Veranstalter*innen Steine in den Weg gelegt, indem sie versuchte, den Lautsprecherwagen zu verbieten. Außerdem durften nur zwei Seitentransparente mit maximal 1, 50 Meter mitgeführt werden. Insgesamt wurden die Auflagen mit überzogener, penibler, typisch deutscher Genauigkeit kontrolliert. So wurden sogar Außenstehende von der Polizei dazu genötigt, ihre Getränke zu entfernen. Unserem Aufruf folgten zu der Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz geschätzte 120 Personen. Anfangs wurde eine feministische Rede verlesen, die zu einem queerfeministischen ersten Block aufrief, gefolgt vom Mobitext (Aufruf).

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Kein Vergeben. Kein Vergessen – Wider dem Geschichtsrevisionismus

Aufruf zu Aktionstagen in Würzburg am 6./7./8. Mai 2016.

Es ist 2016. Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt nun 71 Jahre zurück und faschistische Gedanken werden wieder offener geäußert. Seit vorletztem Herbst zeigt sich auch auf den Straßen und in den Parlamenten wieder deutlich wie tief verwurzelt Antisemitismus, Nationalismus und Rassismus in der deutschen Gesellschaft sind. Genau in dem Land, das für die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verantwortlich ist, gehen Zehntausende mit ihrer Fahne auf die Straße und hetzen hemmungslos gegen alles, was nicht in ihr deutsches, kleinbürgerliches, faschistoides Weltbild passt.

In jenem Land, in dem Synagogen brannten, Menschen in Konzentrationslager deportiert wurden und das in seiner nationalsozialistischen Verblendung den Zweiten Weltkrieg begann, brennen heute Geflüchtetenunterkünfte, Menschen werden aufgrund ihrer Herkunft angegriffen oder vom Staat unterhalb jeglicher Menschenwürde behandelt und eine Partei mit einem extrem nationalistischen Programm zieht in die Landtage ein. Vor ein paar Jahren hat man als Antifaschist*in noch hören müssen: „Ach, Nazis sowas gibt’s doch eh nicht mehr“. Spätestens seit der „Entdeckung“ des NSU sollte jedoch jeder*m klar sein, welche tödlichen Konsequenzen faschistische Einstellungen auch heute nach sich ziehen.

Wir können also nicht sagen, dass der Faschismus besiegt ist und dennoch feiern wir am 8. Mai den Tag des „Sieges über den Faschismus“. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Nazideutschland endgültig im Zweiten Weltkrieg. Eine Leidenszeit für viele Verfolgte der Faschist*innen endete. Die Deutschen wollten den „totalen Krieg“ und bekamen ihn. Ihre nationalistischen und chauvinistischen Anschauungen trieben das ganze Land in einen faschistischen Rausch. Bis zum letzten Kriegstag kämpften Faschist*innen gegen die Alliierten. Der 8. Mai war historisch gesehen ein Glückstag. Deutschland lag in Schutt und Asche und hatte die Quittung bekommen für zwölf Jahre Faschismus. Nach dem Krieg begannen direkt die Bestrebungen der Deutschen sich als Opfer des Krieges darzustellen. Auch in Würzburg, einer Stadt, die komplett zerstört wurde, trauern jedes Jahr am 16. März Tausende anlässlich der Bombardierung der Stadt. Neonazis versuchen genau dort anzudocken. Das Ziel der Faschist*innen ist es mit der Verkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses die Geschichtsschreibung zu bestimmen.

Wir hingegen werden es nicht zulassen, dass Würzburg oder Deutschland die Schuld für die Verbrechen der Nazizeit abgesprochen wird. In der Region und der Stadt werden im April regelmäßig antifaschistische Aktionen stattfinden, die daran erinnern welche Grausamkeiten von diesem Flecken Erde ausgingen. Am Wochenende des 8. Mai werden wir dann ein antifaschistisches Aktionswochenende in Würzburg veranstalten. Es wird Vorträge geben, samstags eine Nachttanzdemonstration und am Sonntag, den 8. Mai, Aktionen in der Stadt.

Uns ist es wichtig den Menschen zu zeigen, wie grausam die Zeit des
Nationalsozialismus war und es ist uns dabei wichtig, nie den Blick für die gegenwärtige Situation zu verlieren. Wir wollen den Nazis zeigen, dass sie keine Chance haben in Würzburg ihre Strukturen aufzubauen.

Beteiligt euch an Aktionen und lasst uns am Abend des 7. Mai ein starkes antifaschistisches Zeichen auf der Nachttanzdemonstration setzen!

KEIN VERGEBEN! KEIN VERGESSEN!

WIDER DEM GESCHICHTSREVISIONISMUS!

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
(Schwur von Buchenwald)

Fr, 6. Mai: „Bis heute verfolgt – die Situation der Sinti und Roma“. Vortrag im Cairo, Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr.

Sa, 7. Mai: „Wer nicht feiert hat verloren“. Nachttanzdemo, Hauptbahnhof 19:45 Uhr.

So, 8. Mai: „Kein Vergeben, kein Vergessen! Wider dem Geschichtsrevisionismus“ – Demonstration, Hauptbahnhof 16:00 Uhr.

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Bericht zur Kundgebung am 22.04.2016 – „Kein Vergeben – Kein Vergessen! – Wider dem Geschichtsrevisionismus“

Am Freitagnachmittag versammelten sich ca. 20 Antifaschist*innen zu einer etwa vierstündigen Kundgebung am Oberen Markt in Würzburg vor dem Falkenhaus. Es wurden Reden gehalten, die sich mit der Gedenkkultur der Würzburger*innen auseinandersetzen. Beispielsweise wurde in einer Rede thematisiert, dass in Würzburg ein martialisches Denkmal für die deutschen Soldat*innen der beiden Weltkriege steht und in unmittelbarer Umgebung den Opfern der Shoa ein wesentlich kleineres Denkmal gewidmet ist. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, wie Täter aus der Nazizeit als Helden oder wie im Falle der Zerstörung Würzburg als Opfer des Krieges verklärt werden.

Da wir all dies nicht hinnehmen möchten entschieden wir uns mit den Würzburger*innen ins Gespräch zu kommen, die sich am gut frequentierten Oberen Markt zum Bummeln oder Einkaufen aufhielten. Es gab viel positive Resonanz, auch sehr häufig von Menschen, die die Zeit des Krieges in Würzburg miterlebt haben. Natürlich fühlten sich auch manche auf den Schlips getreten und behaupteten, sie hätten ja von all den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Traurig ist allerdings, wie viele junge Menschen vollgepackt mit Einkaufstaschen sich augenscheinlich für nichts ausser ihren Konsum interessieren. Ein Indiz dafür, wie wichtig es ist, dass wir weiter die Geschehnisse der Nazizeit aufarbeiten und analysieren. Es kann nicht sein, dass Menschen der Geschichte ihrer Stadt mit solch einer Ignoranz entgegentreten. Mit Fotos, die Würzburg im Rausch des Nationalsozialismus zeigen, wurde verdeutlicht, dass die Stadt alles andere als ein unschuldiges Kriegsopfer war. Es wurden hunderte Flyer mit dem Aufruf zu unserem Aktionswochenende am 6./7./8. Mai verteilt. Insgesamt kann man sagen, dass wir mehr positive Gespräche mit den Passant*innen geführt haben, als negative. Auch zwei der (scheiß) Identitäteren besuchten uns und schossen ein paar Fotos.

Am 7. Mai bei der Nachttanzdemonstration und am 8. Mai bei unserer nachmittäglichen Demonstration werden wir weiter versuchen dem Geschichtsrevisionismus Einhalt zu bieten.

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Kein Vergeben. Kein Vergessen – Stolpersteine putzen

Wie häufig bist Du schon über diese kleinen Messingplatten gestolpert, die in Würzburg im Boden verlegt sind? Vielleicht ist es kein richtiges Stolpern, eher ein Stolpern im Kopf, ein Stolpern im Herzen, wenn Dir auffällt, dass zu Deinen Füßen auf 10x10cm ein ganzes Leben und ein grausamer Tod eingraviert ist. Namen, die Du sonst nie kennen würdest. Geschichten, von denen Du nichts wissen würdest.

In Europa sind mittlerweile über 56.000 dieser Stolpersteine verlegt worden, die an die Menschen erinnern sollen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Darunter befanden sich neben Jüd*innen auch Sinti und Roma, People of Colour*, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung und politisch Verfolgte.

Die Steine markieren Tatorte von Deportationen, die häufig inmitten dicht besiedelter Gebiete lagen. Damit wird die Behauptung einiger Zeitzeug*innen, sie hätten nichts von den Deportationen gewusst, als Lüge entlarvt. Auf manchen Steinen steht auch, dass die deportierten und ermordeten Menschen von ihren Nachbar*innen denunziert wurden.

Dennoch ist das Projekt nicht unkritisch zu betrachten. Menschen laufen täglich gedankenlos über die Steine, „treten sie mit Füßen“ und nehmen sich nicht die Zeit, kurz denen zu Gedenken, die Opfer des NS-Regimes wurden. Auch werden die Steine immer wieder zu Zielobjekten rechtsradikaler Schmierereien. Auf manchen Steinen finden sich die Vorwürfe, die den Deportierten gemacht wurden im Jargon der Nationalsozialist*innen, was von vielen Menschen vehement kritisiert wird.

Und trotzdem ist es eine Form, die Namen der Ermordeten des NS-Terrors zurück an die Orte ihres Lebens zu bringen. An Orte, wo auch heute noch Menschen leben, die vielleicht inne halten, sich bücken, lesen und einen achtsamen Moment denen schenken, die von den Nationalsozialist*innen ermordet wurden.

Wir putzen am Dienstag Nachmittag die Steine, weil wir inne halten wollen, weil wir gedenken wollen. Der Holocaust und die systematische Ermordung von Millionen von Menschen, die nicht in die faschistische Ideologie passen, ist auf grausame Weise ein unvergleichliches Verbrechen. Grade in Zeiten, in denen rechte Parteien und Kräfte wieder erstarken, finden wir antifaschistische Arbeit und eine lebendige Erinnerungskultur umso wichtiger.

*PoC: nicht weiße Menschen

Bilder:

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Bericht zu türkisch-nationalistischer Kundgebung am 01.04.16

Am Nachmittag des 1.4.2016 versammelten sich 30 bis 40 türkische Nationalist*innen am Unteren Markt in Würzburg. Die mit Hamburger Gittern eingezäunte Menge stellte übertrieben viele türkische Nationalfahnen zur Schau, einige zeigten offensichtlich den Gruß der faschistischen „Grauen Wölfe“. Diese Gruppierung fiel in Vergangenheit öfters durch exterm gewalttätige Angriffe auf Kurd*innen auf, darunter auch Messerstechereien. Auch dadurch entpuppte sich der angestrebte Charakter der Kundgebung, nur gegen „den Terror“ zu protestieren, als Farce. Continue reading „Bericht zu türkisch-nationalistischer Kundgebung am 01.04.16“

Aufruf für den 1. Mai in Plauen

Same shit like every year – der 1. Mai steht bevor und mit ihm ein neonazistischer Großaufmarsch in der Provinz. Nachdem im letzten Jahr an die 800 Nazis durch Saalfeld demonstrierten, dort nicht-rechte Menschen angriffen und offen ihre Vorstellung eines “nationalen Sozialismus” propagieren konnten, ist diesmal wieder Plauen an der Reihe. Unter dem Motto “KAPITALISMUS ZERSCHLAGEN – FÜR EINEN DEUTSCHEN SOZIALISMUS!” hat die militante rechte Kleinstpartei “der III. Weg” dort am 1.Mai 2016 eine Demonstration angemeldet. Continue reading „Aufruf für den 1. Mai in Plauen“

Deutsche Täter sind keine Opfer – Gegen den Mythos der „unschuldigen Stadt Würzburg“

Heute am 16. März 2016 jährt sich die Bombardierung Würzburgs durch die British Air Force zum 71. Mal. In der Stadt finden verschiedene Aktionen zum Gedenken an die Zerstörung Würzburgs im Zweiten Weltkrieg statt. Wie berichtet, verteilte die neofaschistische Kleinstpartei Dritter Weg im Stadtteil Grombühl Flyer (linksunten.indymedia), in denen dazu aufgerufen wurde, „eine Kerze zum stillen und würdevollen Gedenken an die zivilen Opfer des alliierten Luftterrors in Würzburg“ zu entzünden.

Wie letztes Jahr, als Faschos eine Demonstration in Würzburg veranstalteten (linksunten.indymedia), wird auch dieses Jahr von faschistischer Seite versucht die Befreiung vom Nationalsozialismus historisch zu verklären.

Wieso versuchen Neonazis gerade an diesem Tag ihre widerliche, geschichtsverdrehende Propaganda unter den Bürger*innen dieser Stadt zu verbreiten? Widerlicher Geschichtsrevisionismus reicht bis in die sog. „bürgerliche Mitte“ der Gesellschaft. Beispielsweise feiert das konservative Online-Schmierblatt wuerzburg erleben heute zum 16.03. Trümmerfrauen als Heldinnen und bei vielen Veranstaltungen wird heute der Eindruck vermittelt, als sei Würzburg ein unschuldiges Opfer des Krieges. Es wird ein Mythos konstruiert, der davon lebt, dass sich die schuldige deutsche Bevölkerung als Opfer der Nazidiktatur darstellt. Wie auch in Dresden wird versucht die Stadt, die als militärisch unbedeutend galt, als unbeteiligt an den Verbrechen Deutschlands während der Nazizeit dastehen zu lassen. Es wird einzig und alleine die Zerstörung der Stadt bedauert, anstatt sie als einzig richtige Reaktion auf die faschistischen Verbrechen der gesamten deutschen Bevölkerung zu betrachten.

Dass Würzburg unbeteiligt an den Grausamkeiten des deutschen Faschismus ist, widerspricht in ekelhaftester Art und Weise den historischen Tatsachen. Würzburgs Rolle bei der Euthanasie war zentral. Der bekannte Neonazi Werner Heyde, der als Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Würzburgs lehrte, war einer der Hauptinitiatoren der „Aktion T4“. Als einer der Hauptbeteiligten der Euthansieaktion, die alleine im Zeitraum von Januar 1940 und August 1941 70.000 Menschen das Leben kostete, stieg Heyde bis 1945 innerhalb der SS bis zum Obersturmbandführer und Standartenführer auf. Außerdem erhielt Werner Heyde am 21. Februar 1944 den SS-Totenkopfring, der nur den glühendsten und fanatischsten Nazis verliehen wurde. Der Würzburger war maßgeblich für die Entscheidung Gas zur Ermordung von Menschen einzusetzen, verantwortlich. Er behielt während dieser Zeit seinen Lehrstuhl an der Universität Würzburg und bildete Ärzte für die Euthanasie T4-Aktion aus. Euthanasie bezeichnet die systematische Ermordung von Menschen, deren Leben in der Naziideologie als „unwert“ betrachtet wird. Nach Vorstellungen der Faschist*innen schaden „Erb- und Geisteskranke, Behinderte und sozial oder rassisch Unerwünschte“ einem „organischen Volkskörper“. Dass Deutsche von solch menschenfeindlichen Aktionen nichts mitbekommen haben, stellt einen weiteren zu enttarnenden Mythos dar.

Die Universitätsklinik in Grombühl beherbergte eine Außenstelle des Konzentrationslager Floßenbürg, als dessen Initiator Werner Heyde, der nach dem Krieg unter dem Namen Fritz Sawade bis 1964 unbehelligt weiter als Arzt in Schleswig-Holstein arbeiten konnte und über 7.000 Gutachten für den Staat erstellte, gilt. Neben der KZ-Außenstelle waren auch andere Institutionen zur Durchsetzung der faschistischen Verbrechen in Würzburg beheimatet. Unter anderem war auf dem Gelände der heutigen Franz-Oberthür-Schule ein Gestapo-Gefangenenlager untergebracht. 152 Menschen überlebten die Haft dort nicht. Letztes Jahr besuchten wir die Orte, um zu zeigen, dass viele Stellen in Würzburg Schauplatz faschistischer Grausamkeiten waren. (linksunten.indymedia)

Würzburg war auch Schauplatz der Reichspogromnacht und 1933 fanden Bücherverbrennungen, u. a. auf dem Residenzplatz statt. Zwischen November 1941 und Juni 1943 wurden an sechs Tagen 2043 Jüd*innen von Würzburg aus in Konzentrationslager deportiert. Nur 41 von Würzburg aus deportierte Menschen überlebten den Holocaust. Vor der Machtergreifung der Nazis waren besonders in der Region Unterfranken viele jüdische Gemeinden beheimatet. Dass man von all dem nichts mitbekommen hat, ist nicht nur unglaubwürdig, es ist schlicht unmöglich.

Mehrere Fotos zeigen die Würzburger Bevölkerung in ihrem nationalsozialistischen Wahn (siehe Fotos). Es ist für uns keineswegs akzeptabel, dass gerade diese Menschen als Opfer dargestellt werden. Wir gehören der letzten Generation an, der es noch möglich ist Überlebende des Naziterrors kennenzulernen. Wir haben Angst vor einer Verdrehung der historischen Tatsachen. Wir haben auch Angst vor einem Wiedererstarken des Faschismus in Deutschland. Ein*e jede*r trägt die Verantwortung Verharmlosungen und Verdrehungen der Geschichte aufzudecken und anzugehen. Wir werden uns auch weiterhin einmischen, wenn von rechter und reaktionärer Seite versucht wird Deutschland und Würzburg als Opfer eines von ihnen begangen Krieges dastehen zu lassen. In der nächsten Zeit werden Antifaschist*innen in Würzburg und der Region die Verbrechen und Grausamkeiten der Nazizeit vermehrt aufarbeiten und versuchen einen fehlgeleiteten Diskurs zu verhindern.

Kein Vergeben – Kein Vergessen! Deutsche Täter sind keine Opfer!

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